Rohstoffe

Warum Rohstoffe so regional wie möglich bezogen werden sollten?

Es ist sehr wichtig, Rohstoffe aus der Region zu beschaffen. Das schont die Umwelt und den Planeten. Im besten Fall handelt es sich auch um bio-zertifizierte Rohstoffe. Aber warum sind diese Kriterien überhaupt wichtig?

Gesundheit und Qualität

Der Umstieg zu einer gesundheitsfördernden Ernährung ist oft gar nicht so einfach, wenn man die Faktoren Regionalität, Saisonalität und Bio-Qualität berücksichtigen möchte. Damit diese Punkte aber auf die Lebensmittel, die wir auf dem Markt finden, zutreffen, ist es wichtig, dass die Lebensmittelproduzenten den ersten Schritt machen und ihre Rohstoffe aus Deutschland und Europa beziehen, anstatt vom anderen Ende der Welt. Eine ökologischere Produktion geht Hand in Hand mit Umweltschutz und höherer Lebensmittelqualität.

Wenn die Rohstoffe aus der Ferne kommen, ist das Risiko natürlich größer, dass beim Transport Schäden am Produkt entstehen. Um dies zu verhindern, ist viel Schutz in Form von Verpackungen nötig – keine gute Sache in Zeiten des Klimawandel s. Die Rohstoffe sind oft auch minderer Qualität, weil sie zu einem bestimmten Zeitpunkt zum Versand fertig sein müssen und weniger Zeit für Qualitätskontrolle bleibt. Für die lange Reise ist nicht nur Schutz in Form von Verpackung nötig, oft kann auch nicht auf chemischen Schutz verzichtet werden, damit die Produkte gut erhalten bleiben. Der Faktor Frische gerät in den Hintergrund und die Produkte können ihre Vitamine und Nährstoffe nicht vollständig entwickeln.

Weniger lange Transportwege

Exotische Rohstoffe werden oft so gepriesen, dass man vergisst, dass es auf dem heimischen Markt genauso wertvolle Produkte gibt. Bezieht man Rohstoffe regional, entscheidet man sich für einen geringeren Transportweg und tut somit effektiv etwas gegen den Klimawandel. Schließlich müssen die Rohstoffe aus China oder Kanada um die 7.000 Kilometer zurücklegen, bis sie in Deutschland angelangt sind. Noch dazu finden diese Transportwege mittels Flugtransport statt, was die CO²-Bilanz enorm in die Höhe treibt. Im Vergleich dazu sind Transporte mit dem Schiff oder dem Lkw weniger umweltschädlich – beim Fliegen werden pro Tonne Lebensmittel und Kilometer 90 Mal so viele Treibhausgase ausgeschüttet, als beim Transport mit dem Schiff oder dem Lkw.

Um den hohen Treibstoffverbrauch einzuschränken, sollte auf ein anderes Transportmittel gewechselt werden oder im besten Fall auf einen Rohstoff aus Europa zurückgegriffen werden.

Bio ist besser

Bio-Bauern benötigen bei der Produktion ihrer Erzeugnisse zwei Drittel weniger fossile Energie als konventionelle Landwirten. In der biologischen Landwirtschaft sind auch schädliche, chemische Stickstoffdünger, welche nicht nur ungesund sind, sondern auch mit hohem Energieaufwand erzeugt werden müssen, verboten.

Wer auf Klimaschutz setzen will und gleichzeitig keine unerwünschten Stoffe, wie Pestizidrückstände und Nitrat, in seinen Rohstoffen finden will, sollte diese vom regionalen, biologischen Anbieter beziehen.

Zudem hat man auch einen besseren Einblick auf den Anbau und die Qualität des Produktes, wenn sich der Anbieter in der Nähe befindet und man die Möglichkeit hat einen Kontrollbesuch abzustatten. Gespräche sind so auch einfacher, man kann sich entgegenkommen, noch dazu stärkt man die regionale Wirtschaft und damit den Erhalt von Arbeitsplätzen und hat gleichzeitig ein qualitativ höheres Produkt, das in der Regel sogar günstiger ist.

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